Mädchen A auf Holperrasen
Mittwoch, den 30. Juni 2010
Am 27.6 mussten unsere A-Mädchen auf dem Naturrasen in Esslingen antreten. Diesen Vorteil konnten die Esslingerinnen nutzen, so dass nach kurzer Spielzeit klar war, dass unsere A-Mädchen heute auf diesem Holperrasen von Esslingen entgegen dem Vorrundenspiel auf dem Bürgle kein leichtes Spiel haben würden. Trotz einer gewissen Feldüberlegenheit mussten sie immer wieder einem 1-Tore Rückstand hinterherlaufen.
Das 1:0 für den Gastgeber resultierte aus einer Strafecke mit anschließend versuchtem Schlagschuss, wobei der Ball dann mehrere Male auf dem Boden aufsprang und schließlich ins Tor kullerte. Unserem stark kämpfenden Offensivpaar Wieland / Fürst war es zu verdanken, das der Rückstand nach einer Strafecke und anschließendem Schlagschuss durch M. Zoller schnell zum 1:1 umgewandelt wurde. Kurz vor der Halbzeitpause wurde uns wieder der holprige Naturrasen zum Verhängnis, was den Halbzeitstand 2:1 für den Gastgeber bedeutete.
Unsere rechte Offensivachse mit M. und D. Zoller sorgte in der zweiten Halbzeit mit ihren zahllosen Flügelläufen immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Ein Zuspiel in die Mitte, vollendete Frauke Sindt zum verdienten 2:2. Das 3:2 für Esslingen resultierte wiederum aus einer Strafecke für den Gastgeber. In der Endphase des Spiels konnten sich unsere A-Mädchen vor dem gegnerischen Tor festsetzen, schafften es aber nicht daraus Kapital zu schlagen, waren es doch 4 Strafecken hintereinander, wobei der Ball immer wieder versprang. Unermüdlich wurde die Kugel über die Achse M. Sindt, S. Wieland und K. Fürst nach vorne getrieben. Mit einem Schlagschuss aus halbrechter Position schaffte D. Zoller dann schlussendlich den verdienten Ausgleich!
Alles in allem sahen wir stark kämpfende A-Mädchen, welche auf diese Weise das Problem Naturrasen kompensieren konnten und sich das Unentschieden mehr als verdienten.
Kuriosum am Rande: Mit Beginn der zweiten Halbzeit spielten unsere Gastgeber doch relativ lange mit 12 Spielerinnen, ehe dies durch eine unserer Spielerinnen bemerkte wurde. Zum Glück fiel zu dieser Zeit kein Tor, was natürlich zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung geführt hätte.