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Suebia – ein Symbol für europäische Völkerverständigung
Wer zum ersten Mal den Namen unseres Vereins hört, wird sich vielleicht über den Zusatz wundern. Warum haben die Vereinsurväter ausgerechnet das lateinische Wort für „Schwaben“ als Beinamen gewählt? Ist der Verein damit durch und durch konventionell und fühlen sich seine Mitglieder nur auf schwäbischem Boden wohl?
Nein, das Gegenteil ist der Fall. Der Name „Suebia“ steht zwar für das westgermanische Volk, das unserem Raum letztendlich den Namen gab, aber die Geschichte dieses Volkes kann auch als Symbol für europäische Völkerverständigung und die Reiselust der Hockeyspieler verstanden werden.
Die Sueben stammen ursprünglich aus dem heutigen Mecklenburg an der Ostsee und sind während der Völkerwanderung zu Beginn des Mittelalters auch durch unser Gebiet gezogen. Ihre Wanderjahre beendeten sie allerdings in Nordwestspanien.
So läßt sich die Spur, die dieses Volk gezogen hat durchaus mit den Hockeyreisen innerhalb Baden-Württembergs oder auch mit den weiteren Fahrten nach Südfrankreich oder Holland vergleichen, die unser Club in der Vergangenheit unternahm und auch in Zukunft unternehmen wird. Hockey war schon immer ein Sport für aufgeschlossene und kontaktfreudige Leute. Die Hockeyfamilie, die sich auch über die Grenzen von „Suebia“ hinaus erstreckt ist sprichwörtlich.
Nach dieser Erklärung wird wohl so mancher mehr Verständnis für die Namensgeber aufbringen und verstehen, warum ein echter „Suebe“ auch ein echter Europäer und somit ein typischer Vertreter unserer weltoffenen Sportart ist.

Das Vereinswappen – aus der Raupe wird ein Schmetterling

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Auch unser Wappen ist wie unser Name nicht alltäglich – so wie unser Verein und die Menschen, die ihn Woche für Woche mit Leben erfüllen.
Und natürlich ist auch die Vereinsheraldik davon geprägt Gegenwärtiges und Zukünftiges miteinander in Einklang zu bringen.
Unser Wappen kennzeichnet unter anderem den jetzigen Zustand unseres Vereins. Die wackeren Hockeyspieler, die von den sechs Schlägern (6 Spieler beim Hallenhockey) und den elf Gliedern (11 Spieler bei der Sommervariante des Hockeys auf dem Feld) der Raupe symbolisiert werden, schreiten tapfer voran, wobei der Trainer, zwar freundlich lächelnd, dennoch die Richtung angibt, in der sicheren Annahme, dass Teamwork in seiner Mannschaft groß geschrieben wird und letztendlich die Entwicklung des Vereins garantieren wird. Das Lächeln des Trainers ist berechtigt, denn die Raupe weiß, dass sie weiter reifen wird und nicht ewig eine Raupe bleibt. Wie viele Artgenossinnen vor ihr wird sie eines Tages zu einem wunderschönen Schmetterling heranwachsen. So stellen wir uns natürlich auch die Zukunft unseres Vereins vor. So ist das Wappen Gegenwartsbestimmung und Zukunftsverpflichtung in einem.