{"id":49,"date":"2016-12-28T12:55:22","date_gmt":"2016-12-28T11:55:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hockey-aalen.de\/w9\/?page_id=49"},"modified":"2022-09-05T18:17:02","modified_gmt":"2022-09-05T16:17:02","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hockey-aalen.de\/w9\/index.php\/club\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Teil 1: Der Weg zum eigenen Verein:<br>Die Hockeyabteilung des VfR Aalen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hockey wird in Aalen seit Anfang 1981 gespielt. Zum Jahreswechsel 1980\/81 entschloss sich Horst Brenner, damals wohnhaft in Aalen-Dewangen, in Aalen eine Hockeyabteilung, angeschlossen an einen gr\u00f6\u00dferen Verein, zu gr\u00fcnden. Horst Brenner war zuvor lange Zeit engagierter Spieler und Betreuer bei der Hockeyabteilung des 1. FC Normannia Gm\u00fcnd. Diese verlie\u00df er nach pers\u00f6nlichen Unstimmigkeiten mit einigen Spielern und Funktion\u00e4ren. In Aalen erhielt er zun\u00e4chst einige Absagen f\u00fcr sein Vorhaben, bis er schlie\u00dflich beim VfR Aalen auf offene Ohren und die Bereitschaft einer Abteilungsgr\u00fcndung stie\u00df. Insbesondere Herr Rolf Fipper, der zu dieser Zeit Technischer Leiter des Hauptvereins war, trat als Geburtshelfer und F\u00f6rderer des Hockeysports in den Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Anfangsschwierigkeiten und Widerst\u00e4nde konnten mit seiner Hilfe aus dem Weg ger\u00e4umt werden. So wurden die Formalit\u00e4ten, wie der Eintritt in den W\u00fcrttembergischen Hockeyverband (WHV) und in den Deutschen Hockeybund (DHB) erledigt, und am 18.03.1981 konnte das erste ordentliche Hockeytraining in der Greuthalle in Aalen \u00fcber die B\u00fchne gehen. Folgende Personen nahmen daran teil: Horst Brenner, Adalbert Erben, Hans-J\u00fcrgen L\u00fcck, Ralf H\u00e4gele, Werner Haimann, Wolfgang Haschka, Thomas Seizer, J\u00fcrgen Steckbauer, Alexander Wurm und Vera von Einem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den folgenden Wochen wurde das Training von diesen Sportlern regelm\u00e4\u00dfig besucht und man machte solche Fortschritte, dass man in der Lage war, am 09.07.1981 das erste Freundschaftsturnier in Aalen zu veranstalten. An diesem Turnier nahmen neben der Aalener Mannschaft Herrenteams der Vereine SV B\u00f6blingen, HC Esslingen und 1. FC Normannia Gm\u00fcnd teil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den zweiten gro\u00dfen Schub konnte man im Oktober und November 1981 verzeichnen, als weitere Spieler aus einer, beim Gymnasium Oberkochen von Herrn Klaus Westphal etablierten, Schulhockey-AG am regelm\u00e4\u00dfigen Training teilnahmen und ebenfalls in die Hockeyabteilung des VfR Aalen eintraten. Zu diesen Spielern geh\u00f6rten Gunther Schmidt, Joachim Schaar, Hartmut Schwab und Klaus Krastel. Dar\u00fcber hinaus starteten in dieser Zeit auch Friedhelm Erben, Wolfgang Gold, Tillmann Schwab und Stefan Wunderle ihre ersten zaghaften Hockeyaktivit\u00e4ten. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem ersten Training veranstaltete die Hockeyabteilung im M\u00e4rz 1982 eine Hockey-Werbeveranstaltung, bei der insbesondere Jugendliche umworben werden sollten. Die Fr\u00fcchte dieses Nachmittags lie\u00dfen auch nicht lange auf sich warten. Zu den ersten Jugendlichen der Hockeyabteilung geh\u00f6rten Thomas Brenner, Andreas Bopp, Stefan Gr\u00f6ninger, Anke K\u00fcpper und J\u00fcrgen Wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Hallensaison 1982\/83 konnte die Abteilung bereits mit vier Mannschaften an den Start gehen. Neben zwei aktiven Herrenmannschaften startete man mit einer m\u00e4nnlichen A- und einer B-Jugend. Dar\u00fcber hinaus wurde auch erstmalig im Rahmen des Programms &#8222;Jugend trainert f\u00fcr Olympia&#8220; eine Mannschaft des Schubart Gymnasiums Aalen ins Rennen geschickt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hallensaison 1983\/84 bedeutete f\u00fcr die Hockeyabteilung wiederum eine erfreuliche Steigerung, da nun schon sieben Mannschaften gemeldet werden konnten. Zum einen war dies der Beweis, dass man mit der Jugendarbeit auf dem richtigen Wege war und langsam auch die breite Masse von Jugendlichen f\u00fcr den Hockeysport ansprach, zum anderen bedeutete eine Meldung von weit \u00fcber 60 Sportlern auch, dass auf die wenigen Funktion\u00e4re, die zudem alle auch aktiv Hockey spielten, ein gro\u00dfes Arbeitspensum im organisatorischen Bereich zukam. In diesen Jahren startete die Hockeyabteilung mit zwei aktiven Herrenmannschaften, einer Damenmannschaft, einer m\u00e4nnlichen Jugend A, zwei m\u00e4nnlichen Jugend-B-Mannschaften und einer weiblichen Jugendmannschaft. F\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Erfolg sorgte allerdings eine weitere Schulhockeymannschaft, die der Bohlschule Aalen, die den Titel im Oberschulamtsfinale einfahren konnte. Sp\u00e4testens zu diesem Zeitpunkt war auch in den anderen Hockeyhochburgen der Name Aalen nicht mehr wegzudenken. Als Vater des Erfolgs muss hier sicherlich Adalbert Erben herausgehoben werden, der einen Gro\u00dfteil des Trainingsbetriebs innerhalb der Abteilung und f\u00fcr die Schulhockeymannschaften \u00fcbernahm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahre 1984 wurde dann zum ersten Mal in Aalens Hockeygeschichte auch das sommerliche Feldhockey aufgenommen. Als Platz diente der st\u00e4dtische Hartplatz im Greut. Nebst einer Herren- und Damenmannschaft startete auch die B-Jugend mit den ersten Gehversuchen in der Feldrunde. Dar\u00fcber hinaus wurde zus\u00e4tzlich eine 2. Herrenmannschaft gemeldet, die eine Spielgemeinschaft mit dem 1. FC Normannia Gm\u00fcnd bildete. Zu diesem Zeitpunkt verf\u00fcgte die Hockeyabteilung \u00fcber zw\u00f6lf aktive Schiedsrichter, was f\u00fcr so einen jungen Verein sehr beachtlich war. Der Vorstand der Abteilung stellte sich zusammen aus: Adalbert Erben (Abteilungsleiter), Hans-J\u00fcrgen L\u00fcck (Sportwart), Michael Hafner (Technischer Leiter), Walter F\u00fcrst (Jugendwart), Anke K\u00fcpper (M\u00e4dchenwartin), Michael und Wolfgang Stigler (Presswarte), Gerd Dostal (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer) sowie Wolfgang Haschka (Kassierer). Die Hallensaison 1984\/85 zeigte erneut eine Steigerung bei den gemeldeten Mannschaften. Die magische Zahl zehn wurde geknackt. Zehn Teams der Hockeyabteilung des VfR Aalen zuz\u00fcglich mehrerer Schulmannschaften waren am Start.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als erster au\u00dfersportlicher H\u00f6hepunkt muss das Vereinsfest im Sommer 1985 gesehen werden, bei dem man im Garten von Adalbert Erben regelrecht f\u00fchlen konnte, dass diese Hockeyabteilung mehr ist, als einfach nur eine Abteilung eines Gro\u00dfvereins. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Hockeyabteilung d\u00fcrfte die Hallensaison 1986\/87 dargestellt haben, bei der es zum ersten Mal einer Mannschaft gelang einen w\u00fcrttembergischen Titel einzufahren. Die A-Jugend wurde Pokalsieger (Auftstellung: Michael Hirn (TW), Andreas Bopp, Thomas Brenner, Marc Gausmann, Markus Massier, Vasilios Petridis, Wolfgang Stigler, Wido Weber und J\u00fcrgen Wei\u00df). In diesem Jahr richtete die Hockeyabteilung auch erstmalig ein Hallenhockeyturnier aus. Zu diesem Zeitpunkt ahnte allerdings niemand, dass dies gleichzeitig den Anfang unseres j\u00e4hrlichen Traditionsturniers &#8222;Internationales Hallen- hockeyturnier um die Aalener Hockeyuhr&#8220; darstellen w\u00fcrde, das einige Jahre sp\u00e4ter weit \u00fcber die Landes- und Bundesgrenzen hinaus bekannt sein sollte. Dieses Turnier konnte in der Hallensaison 1987\/88 erstmals von den Herren gewonnen werden. Ein Erfolg der insbesondere deswegen sehr hoch angerechnet werden muss, da man im Finale die h\u00f6herklassig spielende Mannschaft aus Mannheim im Siebenmeterschie\u00dfen bezwingen konnte. Einen weiteren sportlichen Erfolg konnte die Schulhockey-M\u00e4dchenmannschaft der Bohlschule landen, die Meister im Oberschulamtsfinale wurde. Dies zeigte erneut, dass sich Schulhockey und Hockey im Verein in nahezu idealer Weise erg\u00e4nzen. Die Lehrer der Bohlschule wurden stets durch Trainer und Betreuer aus dem Verein unterst\u00fctzt, auf der anderen Seite stellte die Schulmannschaft gleichzeitig das R\u00fcckgrat der Vereinsmannschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Jahr 1988 brachte abermals Neuerungen f\u00fcr den Hockeysport. Erstmals in der Geschichte konnte ein Bambini-Training eingerichtet werden. Dieses Training f\u00fcr die ganz Kleinen bis sechs Jahren, das von Michael Hafner aufgebaut wurde, stellt bis heute einen zentralen Punkt in der Jugendarbeit dar und st\u00e4rkte weiter die Fokussierung auf die Jugend. Dar\u00fcber hinaus wurde erstmalig ein Hockeyseminar ausgerichtet, in dem die Verantwortlichen ebenfalls das Engagement f\u00fcr die Jungen zum zentralen Thema innerhalb des Abteilungslebens machten. Dies best\u00e4tigte sich bereits ein Jahr sp\u00e4ter, als die Abteilung die Jugendarbeit auch im organisatorischen Bereich durch die Wahl von zwei Jugendsprechern festigte um damit der Vereinsjugend ein noch st\u00e4rkeres Gewicht zu verleihen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Ereignis ganz anderer Art stellte der Bau des Kunstrasenplatzes in Wasseralfingen dar, der f\u00fcr den Hockeysport in Aalen die gro\u00dfe Chance f\u00fcr die Zukunft bedeutete. Nach schwierigen Verhandlungen mit dem Bezirksamt Wasseralfingen gelang es dann, insbesondere durch die tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung des 1. Vorsitzenden des SV Wasseralfingen Herrn Hans Ungar, dass in der Feldsaison 1989 das erste Punktspiel einer Hockeymannschaft auf dem neuen Kunstrasenplatz stattfinden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Jahr konnte der Erfolgsgeschichte der Kooperation zwischen der Bohlschule und der Hockeyabteilung ein weiterer Titel bei der Oberschulamtsmeisterschaft durch die M\u00e4dchen zugef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das neue Jahrzehnt brachte dem Hockeysport eine weitere Neuerung. Um die Kommunikation innerhalb der stetig gewachsenen Abteilung zu verbessern, wurde erstmalig eine Vereinszeitschrift, das &#8222;Aalener Hockeybl\u00e4ttle&#8220;, erstellt, das bis heute regelm\u00e4\u00dfig zweimal pro Jahr erscheint. Auch im au\u00dfersportlichen Bereich unterstrichen die Hockeyverantwortlichen ihre starke Ausrichtung auf die Jugendarbeit durch die Organisation einer Nikolausfahrt f\u00fcr die j\u00fcngsten Mitglieder. Aus sportlicher Sicht konnten abermals Erfolge verzeichnet werden. Neben zwei Siegen bei Vorbereitungsturnieren durch die Herren und die M\u00e4dchen A konnten auch im Schulhockeybereich wieder zwei Titel und zwei zweite Pl\u00e4tze eingefahren werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Highlight stellte das Freundschaftsturnier in Marseille (Frankreich) dar. Zum ersten Mal in der Geschichte nahmen Spieler und Spielerinnen einen Weg von \u00fcber 1000 km auf sich um ein Freundschaftsturnier zu bestreiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hallensaison 1990\/91 sollte aus sportlicher Sicht erneut eine Steigerung f\u00fcr den Hockeysport bringen. Sowohl die m\u00e4nnliche Jugend A als auch die M\u00e4dchen B konnten den w\u00fcrttembergischen Pokaltitel gewinnen. In Aalen wurde dar\u00fcber hinaus erstmals ein Bambiniturnier ausgetragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Feldsaison konnte auch bei den Aktivenmannschaften gefeiert werden. Sowohl die Herren als auch die Damen stiegen in die n\u00e4chsth\u00f6here Klasse auf. Zum ersten Mal spielte eine Aalener Hockeymannschaft somit in der Oberliga.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum 10-j\u00e4hrigen Hockeyjubil\u00e4um in Aalen veranstalte die Hockeyabteilung einen Vereinsausflug, eine 10-Jahresfeier sowie ein Volksradfahren, das gro\u00dfen Zuspruch weit \u00fcber die Hockeygemeinde hinaus erfuhr. Dieses Event begr\u00fcndete gleichzeitig die Basis f\u00fcr die Zusammenarbeit mit der Schw\u00e4bischen Post und der Stadt Aalen im Rahmen des Ferienprogramms. Auf Grund der angespannten Finanzlage des VfR Aalen (Hauptverein) gr\u00fcndeten einige Mitglieder und F\u00f6rderer des Hockeysports einen F\u00f6rderverein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Beginn des Jahres 1991 starteten die ersten Bem\u00fchungen sich vom VfR Aalen loszul\u00f6sen. Nicht nur die Tatsache, dass der Hauptverein g\u00e4nzlich unorganisiert war, sondern auch stets noch tiefer in die Abteilungstasche griff machten diesen Schritt unausweichbar. In der Vorrunde der Feldsaison 1992 wurde zum letzen Mal unter dem Namen der Hockeyabteilung des VfR Aalen an den Start gegangen. Am 21.06.1992 fand die letzte Abteilungsversammlung der VfR-Hockeyabteilung statt. Der Vorstand wurde entlastet, trat anschlie\u00dfend zur\u00fcck und ein neuer Vorstand kam nicht mehr zustande. Damit hatte die VfR-Hockeyabteilung faktisch aufgeh\u00f6rt zu existieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Teil 2: 1991 &#8211; 1995<br>Der Hockey-Club Suebia Aalen e.V. (I)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 23. Dezember war es soweith, in der Gr\u00fcndungsversammlung gab sich der neue Verein den Namen &#8222;Hockey-Club Suebia Aalen&#8220;. (Gr\u00fcndungsmitglieder: Walter F\u00fcrst, Marc Gausmann, Stefan Gr\u00f6ninger, Michael Hafner, Daniel Herrmann, Gabriel Herrmann, Hans-J\u00fcrgen L\u00fcck, Claus Munz, Ute Parbs, Andreas Prasse, Birgit Weber-Zoller und J\u00fcrgen Wei\u00df). Am 3. Februar 1992 wurde der Hockey-Club Suebia Aalen dann in das Vereinsregister des Amtsgerichts Aalen eingetragen. Erste Vorsitzende des Vereins wurde die ehemalige Abteilungsvorsitzende Birgit Weber-Zoller. Der HC Suebia schaffte es 110 Mitglieder der alten Hockeyabteilung f\u00fcr den neuen Verein zu gewinnen. Dies stellte eine Quote von weit \u00fcber 80% dar, lediglich einige passive Mitglieder konnten nicht in den neuen Verein mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits in den ersten Wochen und Monaten machte der Hockey-Club Suebia Aalen deutlich, dass er zuk\u00fcnftig die Jugendarbeit noch weiter ausbauen und verst\u00e4rken w\u00fcrde. Hierzu gab es neben einem Hockeyausflug und der Zusammenarbeit mit der Schw\u00e4bischen Post (Probetraining f\u00fcr Jugendliche, Fahrradtour, Tandemtreff) auch ein gemeinsames Jugendprogramm mit dem W\u00fcrttembergischen Hockeyverband, bei dem unter dem Namen &#8222;Nacholympisches Hockey-ABC&#8220; den Jugendlichen der Hockeysport nahegebracht wurde. Bei diesem Ereignis konnten so prominente Nationalspieler wie die Stuttgarterin Franziska Hentschel auf dem B\u00fcrgle begr\u00fc\u00dft werden. Ein weiteres Highlight war das in diesem Jahr erstmalig durchgef\u00fchrte Stadtteileturnier, bei dem Jung und Alt aus den unterschiedlichen Stadtteilen Aalens die Hockeykeule schwangen. Auch hier stand das Hockeyfamilienleben im Mittelpunkt und so konnte mancher Papa feststellen, dass der Sohn oder die Tochter ihm doch um den ein oder anderen technischen Trick voraus waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 27. M\u00e4rz 1993 traf sich der Hockey-Club Suebia Aalen zu seiner ersten ordentlichen Mitgliederversammlung. Der Verein bewies, dass es trotz der Anfangsinvestitionen m\u00f6glich ist bereits im ersten Jahr ein positiven Jahresabschlu\u00df zu erwirtschaften. Es zeigte sich ein deutlicher Aufw\u00e4rtstrend in puncto finanzielle Verh\u00e4ltnisse, der zuk\u00fcnftig noch mehr Spielraum f\u00fcr die Jugendarbeit bringen w\u00fcrde. Im Fr\u00fchjahr 1993 fand dar\u00fcber hinaus das zweite Hockeyseminar statt, in dem sich die Verantwortlichen abermals mit der Zukunft des Hockey-Clubs besch\u00e4ftigten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Sommer 1993 brachte auch im au\u00dfersportlichen Umfeld wieder jede Menge Suebia-Aktionen mit sich. Von der Fahrradtour, einem Besuch im Tiefen Stollen, einem Modellbahnfahren und dem Stadtbachrennen war f\u00fcr Jung und Alt wieder allerlei im Namen des Hockey-Clubs geboten. Speziell f\u00fcr die Jugendwerbung wurde auch wieder &#8222;Hockey f\u00fcr Jedermann&#8220; auf dem B\u00fcrgle in Wasseralfingen angeboten. Der erste sportliche H\u00f6hepunkt des neuen Hockeyvereins konnte in der Hallensaison 1993\/94 gefeiert werden. Die weibliche Jugend holte sich den W\u00fcrttembergischen Pokaltitel. Auch die Schulhockeymannschaft der Bohlschule Aalen konnte sich in diesem Jahr wieder einmal im Oberschulamtsfinale durchsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Feldrunde 1994 verlief aus sportlicher Sicht durchwachsen. Im August traf man sich deshalb im erweiterten Kreis des Vorstands zu einer Klausursitzung zur Erarbeitung der sportlichen Konzeption. Hans-J\u00fcrgen L\u00fcck erstellte ein Arbeitspapier, das insbesondere die Arbeit im Jugendbereich weiter verbessern sollte, um so den konsequenten Aufbau unseres Nachwuches zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Teil 3: von 1995 bis heute<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hockey-Club Suebia Aalen e.V. (II)Ein Jahr sp\u00e4ter kam es zum F\u00fchrungswechsel an der Spitze des Vereins. Birgit Weber-Zoller, die nunmehr f\u00fcnf Jahre an der Spitze der Aalener Hockeybewegung stand, legte ihr Amt nieder und J\u00fcrgen Wei\u00df wurde zum neuen Ersten Vorsitzenden gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in jenem Jahr wurden die Werbema\u00dfnahmen f\u00fcr den Nachwuchs weiter verst\u00e4rkt. Neben den traditionellen Veranstaltungen mit der Schw\u00e4bischen Post, gab es auch einen Informationsstand in der Aalener Stadtb\u00fccherei. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Nikolaus\u00b4 im Bambinitraining f\u00fcr die Kleinsten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Feldsaison 1995 konnte der HC Suebia Aalen erneut sportliche Glanzpunkte setzen. Es sollte das Jahr der ersten w\u00fcrttembergischen Meistertitel sein. Dass diese Titel seitens der weiblichen Jugendmannschaften eingefahren wurden, war die logische Konsequenz aus der systematischen Jugendarbeit in diesem Bereich. Sowohl die M\u00e4dchen B als auch die M\u00e4dchen C konnten unter der Leitung von Adalbert Erben diese Erfolge f\u00fcr sich verbuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als weiteren H\u00f6hepunkt der Saison organisierte der HC zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das WHV-F\u00f6rdergruppenturnier f\u00fcr Jugendmannschaften. Diese Veranstaltung, bei der vor allem die Jugendleiter Bianca Lachnit und Michael Hafner wieder einmal ganze Arbeit leisteten, zeigte erneut, dass der Verein in der Lage ist auch gr\u00f6\u00dfere Events problemlos durchzuf\u00fchren. Eine besonders positive Erfahrung konnte hier auch die Vereinsf\u00fchrung machen, da es zum ersten Mal gelungen war die Bewirtschaftung komplett in die H\u00e4nde der Eltern zu legen und somit das Vereinsleben weiter zu bereichern. Auch sportlich konnten die M\u00e4dchen B (\u00fcberlegener Turniersieger) und die Knaben B (Turnierzweiter) \u00fcberzeugen. Einen weiteren Turniersieg konnte die internationale Damenspielgemeinschaft des HC mit den Damen von Red Sox Z\u00fcrich erzielen, die beim Pfingstturnier in Gernsbach erfolgreich war. Die Hallensaison 1995\/96 startete traditionsgem\u00e4\u00df mit dem 9. Internationalen Hockeyturnier f\u00fcr Damen- und Herrenmannschaften um die &#8222;Aalener Hockeyuhr&#8220;. Hierbei konnte vor allem das Herrenteam durch die Unterst\u00fctzung des Neuzuganges Lars Zumhagen voll \u00fcberzeugen und gewann zum zweiten Mal in der Geschichte das Heimatturnier. Den Glanzpunkt der Hallensaison setzte, wie bereits in der vergangenen Feldsaison der junge weibliche Nachwuchs. Sowohl den B- als auch den C-M\u00e4dchen gelang es auch in der Halle den Titel des W\u00fcrttembergischen Meisters nach Aalen zu holen. Im au\u00dfersportlichen Bereich kann man vor allem von zwei Ereignissen berichten. Zum einen feierte der Hockey-Club zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte eine Weihnachtsfeier, bei dem mit Helmuth Quitte als Nikolaus und Oliver Janas als Ruprecht ein wahrer Gl\u00fccksgriff gelang. Der Vorstand beschloss auf Grund der guten Resonanz k\u00fcnftig m\u00f6glichst jedes Jahr eine solche Weihnachtsfeier zu veranstalten. Den zweiten H\u00f6hepunkt bildete die sogenannte Super-Suebia-Plansch-Party, bei der es sich schlicht darum handelte, dass zusammen mit dem Technischen Hilfswerk (THW) f\u00fcr die Jugendlichen das Hallenbad gemietet wurde. Der Hockey-Club Suebia wurde in jenem Jahr dar\u00fcber hinaus Mitglied im Stadtjugendring Aalen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweimal Vizemeister bei den Aktiven und auch f\u00fcr die Jugendlichen reichte es in diesem Jahr nicht ganz, so k\u00f6nnte man die Feldsaison 1996 abhaken, w\u00e4re da nicht erneut der Erfolg der Schulhockeymannschaft der Bohlschule gewesen, die abermals Oberschulamtsmeister wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der sportliche R\u00fcckblick der Hallensaison 1996\/97 ist wieder einmal positiv, obwohl es diesmal nicht nur die Jugendmannschaften waren, die die Erfolge erzielten. Nein, die Damenmannschaft sorgte f\u00fcr den ersten Aktivenmeistertitel der Vereinsgeschichte. Ein Ziel auf das viele Aktive seit nunmehr 15 Jahren warteten. Es war geschafft und man hatte die Hoffnung damit auch den Bann brechen zu k\u00f6nnen. Die M\u00e4dchen B konnten au\u00dferdem den baden-w\u00fcrttembergischen Pokal nach Aalen holen und die Schulhockeymannschaft der Bohlschule gl\u00e4nzte erneut mit zwei Titeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jugendbereich konnten auch in der Feldsaison 1997 wieder zwei Troph\u00e4en eingeheimst werden. Sowohl die weibliche Jugend, als auch die A-M\u00e4dchen gewannen den baden-w\u00fcrttembergischen Pokal. Sportlich noch h\u00f6her einzuordnen ist der 3. Platz der M\u00e4dchen B in der baden-w\u00fcrttembergischen Meisterschaft, die sich lediglich zwei Teams aus Baden geschlagen geben mussten und somit noch vor wenigen Jahren den Titel eines w\u00fcrttembergischen Meisters errungen h\u00e4tten. Im m\u00e4nnlichen Bereich, der weiterhin noch stark ausgebaut werden muss konnten die Knaben A weiter an die guten Leistungen der Vergangenheit ankn\u00fcpfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hallensaison 1997\/98 nahm der Vorstand erneut zum Anlass \u00fcber die Zukunft des Hockey-Clubs nachzudenken. Es wurden kurz-, mittel- und langfristige Ziele aufgestellt. Wie in der Vergangenheit standen auch bei dieser Klausurtagung die Jugendlichen im Mittelpunkt der Betrachtungen. Es wurde klar, dass nur die Jugendarbeit zu einem deutlichen Aufschwung f\u00fcr den Aalener Hockeysport f\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den Jugendmannschaften versp\u00fcrte man in der Feldsaison 1998 vor allem bei den Knaben A wieder einen deutlichen Fortschritt. Die Hallenrunde 1998\/99 konnte sportlich schnell abgehakt werden. Im organisatorischen Bereich unterstrich der Hockey-Club Suebia Aalen jedoch abermals seine Ausrichtung auf die Hockeyjugend. So fand im M\u00e4rz zum ersten Mal der Bundesjugendtag des Deutschen Hockey Bundes in Aalen statt. Die Veranstaltung konnte rundum als Erfolg bezeichnet werden. Es zeigte sich wieder einmal, dass der HC bei solchen Gro\u00dfevents durch seine ausgezeichnete Vorbereitung Ma\u00dfst\u00e4be bei der Abwicklung von Veranstaltungen setzt und dabei stets darauf achtet, dass diese Bem\u00fchungen auch der Hockeyjugend zugute kommen. So erhielt man gro\u00dfes Lob und Aufmerksamkeit von den Verantwortlichen des Deutschen Hockey Bundes und der Stadt Aalen und konnte den Bekanntheitsgrad unserer Heimatstadt als Hockeyhochburg weiter ausbauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einer durchwachsenen Feldsaison 1999, ging es in der Jahrtausendsaison der Hallensaison 1999\/2000 im Herrenbereich wieder erfolgreich zu. So wurde in der 3. Verbandsliga der dritte Platz erzielt, der durch die Ligenumstrukturierung in der Bundesliga zum Aufstieg in die 2. Verbandsliga berechtigte. Einen weiteren H\u00f6hepunkt setzte erneut die Schulhockeymannschaft der Bohlschule mit dem Titel eines Oberschulamtsmeisters.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Beginn des neuen Milleniums gab es dann abermals einen Workshop, der die Zukunft des Hockey-Clubs Suebia ins Visier nahm. Der Vorstand stellte gemeinsam mit den Mitgliedern die vier Themen &#8222;Schulhockey&#8220;, &#8222;Sponsoring&#8220;, &#8222;Internet&#8220; und &#8222;au\u00dfersportliche Aktivit\u00e4ten&#8220; in den Mittelpunkt der Betrachtung. Das Ergebnis dieses Workshops ist eine klare Konzentration des HC auf die Jugendarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es soll versucht werden durch die Gewinnung neuer Schulhockey-AGs den Hockey- nachwuchs zu sichern. Hierf\u00fcr werden insbesondere qualitativ hochwertige Trainer ben\u00f6tigt. Da alle unsere \u00dcbungsleiter selbst berufst\u00e4tig sind, m\u00fcssen sie durch einen hauptamtlichen Trainer unterst\u00fctzt werden. Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es aber auch der Finanzierung dieses Trainers. Durch die au\u00dfersportlichen Aktivit\u00e4ten wird die Jugendarbeit weiter voran getrieben und durch den Aufbau einer eigenen Homepage im Internet unter der Adresse: www.hockey-aalen.de zeigt der Hockey-Club, dass er die Zeit nicht verschlafen hat und zu einem modernen Sportverein wird, der gleichzeitig in guter traditioneller Weise die Nachwuchsf\u00f6rderung in den Mittelpunkt stellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hockey-Club Suebia Aalen strebt eine f\u00fchrende Rolle in der Jugendarbeit der Stadt Aalen an und hofft darauf, dass Sie unser Konzept ebenso positiv sehen wie wir, denn nur mit Ihnen, den G\u00f6nnern und F\u00f6rderern, kann der Hockeysport in Aalen in eine positive Zukunft blicken.<br>Chronisten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hans-J\u00fcrgen L\u00fcck &amp; J\u00fcrgen Wei\u00df<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 1: Der Weg zum eigenen Verein:Die Hockeyabteilung des VfR Aalen Hockey wird in Aalen seit Anfang 1981 gespielt. 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