Am heutigen Samstag ging es für die weibliche U12 zum vorletzten Spieltag nach Ludwigsburg. Bei bestem Hockeywetter standen zwei Spiele auf dem Programm: zunächst gegen den Mannheimer HC und anschließend gegen den SSV Ulm.
Unsere Mädels traten ohne Auswechselspielerin an. Mannheim lief diesmal nicht mit seinem Regionalliga-Kader auf und hatte zudem eine Spielerin weniger auf dem Platz. Damit bot sich für uns eine realistische Herausforderung.
Das Spiel gegen Mannheim verlief in beiden Halbzeiten sehr ähnlich. Die Mannheimerinnen waren konditionell gut aufgestellt und uns technisch teilweise überlegen. Aalen überzeugte jedoch mit einer starken Abwehrleistung und kam insbesondere durch einige Konter gefährlich vor das gegnerische Tor. Hin und wieder machten wir es unseren Gegnerinnen durch ungenaue Pässe allerdings zu leicht, wieder in Ballbesitz zu kommen. In der zweiten Halbzeit gelang es Mannheim schließlich, den Ball aus einem Gewusel vor unserem Tor im Netz unterzubringen. Damit endete das Spiel 0:1.
Eine längere Verschnaufpause blieb uns nicht, denn direkt im Anschluss mussten wir gegen den SSV Ulm antreten. Bereits nach 30 Sekunden gab es die erste Ecke gegen uns, die wir jedoch erfolgreich abwehren konnten. Bis zur Halbzeit erzielte Ulm dennoch den Führungstreffer zum 1:0.
In der Halbzeit stellten die Trainer die Mannschaft noch einmal etwas um, mit dem Ziel, heute nicht ohne eigenen Treffer nach Hause zu fahren. Zwar erhöhte Ulm zunächst auf 2:0, doch Aalen konnte durch ein schönes Zusammenspiel und ein Tor von Theresa H. wieder auf 1:2 verkürzen.
Diese Phase war zugleich die stärkste des Spiels. Das Geschehen verlagerte sich zunehmend in die Ulmer Hälfte und unsere Mädels kombinierten sehenswert miteinander. Die offensivere Aufstellung und die bereits absolvierte Spielzeit von mehr als 45 Minuten eröffneten Ulm allerdings auch neue Möglichkeiten. Diese nutzten die Ulmerinnen und erzielten noch zwei weitere Tore. Am Ende mussten wir uns mit 1:4 geschlagen geben.
Zusammenfassend lässt sich vor allem die gute Abwehrleistung hervorheben. Das zeigte sich auch daran, dass nur eine der zahlreichen Ecken gegen uns zu einem Tor führte. Zudem zeigte unsere Torhüterin Romy viele tolle Paraden. Einige Vorgaben wurden bereits gut umgesetzt, zum Beispiel das Spiel über die Seiten und das seitliche Herausspielen aus dem eigenen Schusskreis. Hier können wir künftig noch konsequenter werden.
Viele Konter und auch unser Tor waren schön anzusehen. Auch wenn es gelegentlich an der Zuordnung fehlte, konnten unsere Mädels dies durch ein gutes Zusammenspiel ausgleichen.
Wir bedanken uns bei allen Eltern fürs Fahren und Anfeuern sowie bei Bianca – wie immer – für die Organisation.
Mitgespeilt haben: Romy (TW), Anna, Greta M(C), Lena, Theresa (1), Bea, Maite, Ida und Greta S. (C)
P.S.: Bei schönstem Wetter ließen es sich einige anschließend offenbar nicht nehmen, den Spieltag noch gemütlich ausklingen zu lassen.


