Hockeycamp in Amsterdam

Hockeycamp in Amsterdam

Nachdem wir endlich sicher wussten, dass das Hockeycamp stattfinden wird, ging es für uns am 02.08.2020 für eine Woche mit dem Flugzeug von München nach Amsterdam. Wir waren sehr aufgeregt, da es unteranderem auch unser erster Flug alleine war, und wir nicht wussten was alles auf uns zukommt.

Vorher hatten wir uns schon viele Gedanken gemacht, ob wir mit dem Niveau und dem Training auf Englisch mithalten können. Doch uns wurde gut geholfen, sodass wir uns von Anfang an wohlgefühlt haben. Wir wurden glücklicherweise mit sehr netten deutschen Mädels in einem Zelt untergebracht. Direkt am ersten Tag ging es dann auch schon mit dem Training los. An den darauffolgenden Tagen hatten wir morgens nach dem Frühstück direkt die erste Trainingseinheit. Zum Mittagessen haben wir dann Pause gemacht und nachmittags weiter trainiert. Die Trainings waren sehr abwechslungsreich gestaltet. Wir wurden von unterschiedlichsten Trainern aus den Niederlanden, Nationalspielern sowie Nationaltrainern trainiert. Klar, war das auch sehr anstrengend, doch wir konnten in 5-7 Stunden Training am Tag sehr viel dazulernen. Abends nach der einzig längeren Pause am Tag und dem Abendessen, gab es dann anderes Programm ohne Hockey. Über die gesamte Woche verteilt, wurde ein Turnier gespielt, das mit einem krönenden Finale beendet wurde. Außerdem haben wir einen Ausflug zu einem Badesee und eine Wasser-Olympiade gemacht, um der Hitze zu entkommen. Wir haben auch eine Nachtwanderung gemacht, für die unser Zelt als letzte Gruppe eingeteilt wurde. Das hieß für uns, dass wir erst gegen 0:00 Uhr in den Wald gegangen sind und von Horror-Clowns, Zombies und anderen Gestalten erschreckt worden waren. Das Camp wurde mit einem Gala-Abend und einer Disco beendet. Am sechsten Tag hieß es für uns schon Zelte leerräumen, Koffer packen, uns von neu gefundenen Freunden verabschieden, und nach Hause fliegen. „Daag, Amsterdam!“

Für uns war es voll cool mal mit anderen Hockeyspieler/innen aus anderen Ländern zu trainieren und von internationalen Trainern Neues zu lernen. Diese Woche war für uns sehr erfolgreich und wir hatten viel Spaß mit anderen Leuten. Insgesamt war es sehr anstrengend und nicht alles lief nach Plan. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Alissa Hahn, Neele Nau und Mila Kriegsmann